Anlässlich der 14. Generalversammlung des Deutschschweizer Sommelierverbandes ASSP in Zürich wurden 31 Neue Diplomsommeliers mit einem Diplom ausgezeichnet. Die Klasse-12 hatte mit 60 Studenten und Studentinnen begonnen und davon haben jetzt 31 Fachleute ihr Diplom überreicht bekommen.
Nach zweijähriger Studienzeit wurden in der Deutschschweiz an 31 erfolgreiche Absolventen der Schweizer Sommelier-Fachschule Zürich SFS, die Diplome für professionelle Sommeliers verliehen. (Bild: zVg)
Die Schweizer Fachschule für Sommeliers und Weinkenner SFS ist eine unabhängige, private Schule mit Sitz in Zürich. Sie ist die einzige offiziell akkreditierte Sommelier- und Weinschule in der Deutschschweiz und steht unter dem Patronat und der Fachaufsicht der Association Suisse des Sommeliers Professionnels (ASSP). Mit der Zusammenarbeit der Verbände, des Handels, der Gastronomie und Fachschulen stellt sie die Basis für eine zeitgerechte und praxisorientierte Ausbildung sicher. Sie bietet in der Schweiz eine einheitliche und anerkannte, fachlich fundierte Sommelier-Ausbildung in deutscher Sprache an. Ein unabhängiger Fachausschuss überwacht die Qualität der Ausbildung. Der Unterricht erfolgt nach den Vorgaben und Richtlinien der Association de la Sommellerie Internationale (ASI) mit 55 angeschlossenen Mitgliederländern.
Der Lehrgang richtet sich an praxiserfahrene Fachleute aus Hotellerie, Gastgewerbe, Weinhandel und Weinproduktion, die vorwiegend oder zeitweise Sommelier-Funktionen in Betrieben und Institutionen wahrnehmen und die sich für diese Funktion professionell qualifizieren wollen. Das Ziel ist, Fachleute für die Gastronomie, Hotellerie und Weinbranche aus- und weiterzubilden. Der dynamische Aufbau des Unterrichts gliederte sich in Präsenzunterricht, Distanzunterricht, Selbststudium, Vorlesungen, Workshops mit Praxis, Gruppenarbeiten und Fachreisen. Das Berufsbild des Sommeliers ist in Bewegung gekommen. Lange Zeit war der Sommelier derjenige, der in erster Linie den Wein kennen und ihn perfekt servieren musste. Heute dagegen werden von ihm weitaus umfangreichere und genauere Kenntnisse und Fähigkeiten verlangt. Natürlich ist das Servieren des Weines nach wie vor der faszinierendste Aspekt dieses Berufs, der dem Sommelier die Möglichkeit gibt, seine fachlichen Kompetenz und seine menschlichen Qualitäten einzusetzen.
Die Arbeit des Sommeliers steht in engem Zusammenhang mit dem Bestreben, die Lebensqualität zu verbessern, zu der gutes Essen und passende und gekonnt servierte Weine in einem besonderen Ambiente einen wichtigen Beitrag leisten. Oberstes Gebot ist es dabei, den Wünschen des Gastes in jeder Hinsicht entgegenzukommen und ihn dabei gleichzeitig an eine Weingastronomie heranzuführen, die sich ganz bestimmt nicht aus dem Stegreif improvisieren lässt, sondern Einsatz und Hingabe fordert. Die «Association Suisse des Sommeliers Professionnels – ASSP» setzt sich auch weiterhin intensiv für die Nachwuchsförderung und die Weinkultur in Hotels und Restaurants der Schweiz ein. Dazu gehören auch die Ausbildungen an den drei offiziell anerkannten Sommelier-Fachschulen in jedem Landesteil, die vom Verband ASSP lizensiert sind und mit der Weiterbildung exklusiv beauftragt worden sind.